Das Juli-Thema

„Die Fülle der Weisheit!“

Energetische Bedeutung: Alles ist da und die Sorgen möchten verblassen. Kaum sichtbar lösen sie sich auf, wie ein schmaler Strich am Horizont. Gewandelt, integriert und erhellt vom Sonnenlicht. Es ist ein Zusammenspiel und der Prozess ist in vollem Gange. Es wird leichter. Mit jedem Atemzug lade ich diese Energie ein. Schaffe Raum zum Annehmen und zum Schöpfen. Ich erkenne die Fülle in jedem Moment. Ich bin perfekt vorbereitet und lasse alle Zweifel und Ängste fallen. Ich fange an zu ernten, wage den Schritt und sammle achtsam die ersten reifen Samen meiner getanen Arbeit ein. Ich spüre die Freude. Ich nehme das, was da ist. Das, was direkt vor mir liegt. Ich bleibe bei mir und halte den Fokus. All das worauf ich mich ausgerichtet habe, all das was ich mir von Herzen gewünscht habe, ist nun bereit und liegt in seiner ganzen Vollkommenheit vor mir. Ich erkenne es. Sende meine Dankbarkeit aus und spüre es ist nun die Zeit. Volle Kraft, volle Mobilität und in meiner ganzen Präsenz. Es fängt an und wird mich die nächsten Monate reich begleiten.

„Ich schöpfe aus dem Vollen und spüre die Fülle der Weisheit. Ich gehe dankbar jeden Schritt der Ernte!“
















Das aktuelle Natur-Mandala:

Dieses wunderschöne Mandala wurde mit den Blüten einer wilden Pastinake, der Kronenwucherblume in gelb, der Margerite in weiß, der Luzerne in lila und dem weißen Wiesenklee gelegt, sowie den braun-grünen Saatkapseln des Mohns und Blättern des weiß-grünen Gartensalbeies aus meinem Bienengarten (von innen nach außen beschrieben). Sie möchten dir zusammen sagen „Bleib im Vertrauen. Wirke zusammen. Gemeinsam entsteht die Kraft der neuen Welt. Lass die Kontrolle los und erfreue dich an der Vielfalt. Spüre die Weite. Nimm auf und genieße!“ All diese wunderschönen zart blühenden und fruchtig-grünen Pflanzen geben den Bienen, Hummeln, Insekten und Vögeln unglaublich viel und reichlich Nahrung. Man würde es gar nicht vermuten durch ihr feines oder manchmal zurückhaltendes Erscheinungsbild, doch sie strotzen vor Kraft, Vitalität und Fülle.




DER JULI:

Der Juli ist der Geburtsmonat von Julius Cäsar. Dieser führte, anstelle des alten römischen Mondkalenders, den aus Ägypten stammenden Sonnenkalender ein. Nach seinem Tod wurde sein Geburtsmonat in „mensis Iulius“, also zu deutsch „Juli“ umbenannt, um ihm ein bleibendes Denkmal zu setzen.


Die Landschaft wechselt nun langsam vom hellen und frischem Mai- und Juni-Grün in ein volles und satteres Hochsommer-Grün. Und sogar die Gerüche und die Luft verändern sich deutlich von dem aufsteigenden Frühlings-Blüten-Duft in den Geruch von reichhaltigem Pflanzen-Grün und Sommer-Früchten. Der Juli läutet den Beginn der Fülle und den Anfang der Ernte ein. Alle Pflanzen stehen jetzt in vollem Saft, in ihrer ganzen Kraft und beenden nach und nach ihre Reifezeit.


Im Altdeuschen wurde der Juli Heuet oder Heuert genannt, was soviel wie Heumonat heißt, da jetzt traditionell die erste Heuernte eingebracht wurde. In Norddeutschland fing man sogar schon ein manches Mal am 24. Juni, dem Johanni-Tag, damit an. Das Heu war existenziell für die Bauern, weil es damals die einzige Nahrungsgrundlage im Winter für ihr Vieh war. Damit man ernten konnte, musste sie wissen wie und wann man das gemähte Gras auf der Wiese schnitt, wendete und zusammenpresste, damit es nicht stockte und verdarb. Es war eine längere trocken und Sonnenperiode dafür wichtig. Nur so konnte das Heu gut durchtrocknen und haltbar gemacht werden ohne später zu verschimmeln und zeitgleich behielt es so all seine wertvollen Nährstoffe. Um solch eine Wetterphase abzupassen und vorherzusehen und mit den Wildgräsern optimal zu arbeiten, brauchte es viel Geschick, Wissen, Beobachtung und Feingefühl. Bei diesem vielschichtigem Prozess vertraute man auf die in der Familie weitergereichten Bauern-Regeln und Weisheiten und man tauschte sich untereinander mit allen Familienmitgliedern und Generationen aus.


Der Juli wirkt mit seinen Aspekten der Gemeinschaft, der Selbsterkenntnis, dem Austausch, den intensiven Sonnenstunden und dem großen Anfang der Ernte. Es sind die Facetten des Tuns und seiner Aktivität mit einer maskuline Grundenergie. Und gleichzeitig braucht es die femininen Qualitäten wie Sensibilität, Visonierung und Vorausschauung, um eine gute Ernte zu gewährleisten. Die Natur zeigt uns im Jahreskreis, was da ist und lädt uns ein die Qualität des Gegenpols nicht zu vergessen und diese Energien natürlich miteinander zu kombinieren. Beides IST zu jederzeit und wirkt zusammen für die Fülle.







Weitere Monatslichter und ihre Kraftsätze findest du hier

Sie schwingen noch weit über den aktuellen Monat hinaus und du kannst sie auch hervorragend zur Begleitung und Stärkung deiner momentanen Lebenssituation nehmen. Schau einfach was mit dir in Resonanz geht und lass dein Licht strahlen.

Hinweis:

Die hier beschriebenen Wirkungen, Ursachen und Ursprünge stammen aus meinen eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen, medial empfangenen Worten und aus Quellen der entsprechenden Literatur, die ich intuitiv stimmig hier zur Komplettierung zusammengetragen habe. Alle geschriebenen Texte auf diesen Seiten, stellen meine persönliche Empfindung dar und sind keine Anleitung zur Therapie oder Diagnose im ärztlichen Sinne. Alle Beschreibungen beziehen sich auf die Wirkung im feinstofflichen Bereich.